Über uns

Über More in Common

More in Common ist eine internationale Initiative, die sich dem Thema gesellschaftlicher Zusammenhalt verpflichtet hat. Unsere Vision sind in ihrem Kern gestärkte Gesellschaften, die geeint und widerstandsfähig auf Veränderungen reagieren und Polarisierung entschieden entgegentreten. Um diesem Ziel näher zu kommen, wollen wir besser verstehen, was uns derzeit auseinandertreibt, und was uns verbindet. Hierzu veröffentlichen wir richtungsweisende Forschung und erproben neue Ansätze für gesamtgesellschaftliche Arbeit. Um möglichst viele Menschen zu erreichen und auch strukturelle Veränderungen zu bewirken, arbeiten wir mit Partnern zusammen, die ein Interesse haben gemeinsam mit uns Formate zu testen und zu skalieren. Und wir stärken all diejenigen, die mit daran arbeiten, unsere demokratischen Gesellschaften zu festigen.

Mehr Informationen über More in Common erhalten Sie auf www.moreincommon.de.

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Die Autoren

Laura-Kristine Krause
Geschäftsführerin More in Common Deutschland, Berlin

Laura

Laura baut seit 2018 Büro und Team von More in Common in Deutschland auf. Zuvor leitete sie beim Berliner Think Tank Das Progressive Zentrum das Programm Zukunft der Demokratie und baute das Democracy Lab für demokratische Innovationen auf. Sie bringt mehrjährige Erfahrung in der Politikberatung und der Wahlkampfführung mit. Laura studierte Politik- und Staatswissenschaften in Passau, Berlin und Seattle. Sie publiziert unter anderen über die Themen Zusammenhalt, institutionelle Reform und digitale Demokratie und wurde zweimal als eine der „40 unter 40“ in Deutschland ausgezeichnet. 

Jérémie Gagné
Senior Projektmanager, More in Common Deutschland, Berlin

Jeremie

Jérémie ist Politikwissenschaftler mit Expertise in der Durchführung quantitativer und qualitativer Umfragen für politische Parteien, Stiftungen und Gewerkschaften in Deutschland. Nach seiner Tätigkeit für die Bertelsmann Stiftung war er zuletzt Leiter der politischen Analyse bei Policy Matters, einem Berliner Meinungsforschungsunternehmen. Im Laufe der Jahre hat sich Jérémie auf Themen wie politische Partizipation, Wählerunzufriedenheit und Rechtspopulismus spezialisiert. Jérémie studierte Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und Europäische Beziehungen an der Sciences Po Paris.

Zusammenarbeit

Wir bauen aktuell das Netzwerk für More in Common Deutschland auf und freuen uns daher über Ideen und Partner, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt gemeinsam zu stärken. Für Anfragen zur Zusammenarbeit, für Events oder allgemeine Fragen schreiben Sie uns eine E-Mail an: deutschland@moreincommon.com.

FAQ

Wer ist More in Common?

More in Common ist eine internationale Initiative, die sich dem Thema gesellschaftlicher Zusammenhalt verschrieben hat. Wir arbeiten mit Teams in Deutschland, Frankreich, den USA und dem Vereinigten Königreich. More in Common hat sich 2017 gegründet, um der zunehmenden Polarisierung in den vier Ländern etwas entgegenzusetzen.

Was bedeutet der Name More in Common?

Unser Name reflektiert unsere Mission. Unsere Vision sind Gesellschaften, in denen die Menschen spüren, dass sie letztlich mehr gemeinsam haben als dass sie spaltet. Das bedeutet nicht, dass alle immer einer Meinung sein müssen. Nach unserem Verständnis ist gesellschaftlicher Zusammenhalt weit mehr als ein friedliches und zugewandtes gesellschaftliches Miteinander. Er ist Vorbedingung für einen zentralen Aspekt lebendiger Demokratie: Streitfähigkeit.

More in Common ist kein Forschungsinstitut, warum veröffentlicht ihr empirische Studien?

Wir sind fest davon überzeugt, dass man eine Gesellschaft verstehen muss, um in ihr zu wirken. Unsere Studien bieten uns, unseren Partnern und der Zivilgesellschaft eine praxisnahe Arbeitsgrundlage und sollen neue Ansätze für Zusammenhalt ermöglichen.

More in Common verfügt über ein internes Team von erfahrenen Forschern, die mit externen Beratern, Experten und Forschungsunternehmen zusammenarbeiten und den More in Common-Forschungsansatz kontinuierlich weiterentwickeln. Mehr zu unserem Forschungsansatz finden Sie hier www.moreincommon.de/unsere-arbeit/forschung/.

Ist More in Common eine politische Organisation?

More in Common ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Förderung des Gemeinwohls in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA einsetzt. Wir sind unabhängig von (partei-)politischen Interessen. Mehr Informationen zu unserer Struktur, unserer Arbeitsweise und unseren Gremien finden Sie hier https://www.moreincommon.de/uber-uns/unsere-werte/.

Was unterscheidet diese Studie von anderen Studien zum Thema Zusammenhalt?

Diese Studie richtet einen sehr breiten und ergebnisoffenen Blick in die Gesellschaft und nimmt bewusst nicht einen Teil des Landes oder eine spezifische Gruppe in den Fokus. Außerdem gruppiert sie Menschen nicht anhand klassischer Kategorien (wie z.B. Altersgruppe, Parteipräferenz oder sozioökomischen Indikatoren) sondern anhand ihrer Werte und ihrer grundlegenden Sicht auf Gesellschaft. Damit ermöglichen wir einen ganz neuen Blick auf Gesellschaft und legen Muster frei, die so bisher in der Debatte noch keine Rolle spielen.

Lässt sich die deutsche Gesellschaft mit ihren Millionen Menschen wirklich in 6 Typen unterteilen?

Mit unserer Studie wollen wir zeigen, aus welch unterschiedlichen Grundperspektiven Menschen auf unsere Gesellschaft schauen.  Dafür schauen wir nicht auf Gesamt- und Durchschnittswerte, sondern in welchen Teilen der Bevölkerung bestimmte Werte- und Einstellungsmuster besonders stark oder gering ausgeprägt sind.

Die 6 Typen wurden auf Grundlage des More in Common-Forschungsansatzes über das gängige statistische Verfahren der Cluster-Analyse erstellt. Dabei werden Menschen zu Gruppen zusammengefasst, die sich in ihrem Antwortverhalten auffällig ähnlich sind. Cluster-Analysen finden auch in anderen politischen oder Marktforschungsstudien Anwendung (z.B. bei den Sinus-Milieus).

Wie wurde die Studie durchgeführt?

Die Studie basiert auf einer Online-Panel-Befragung von über 4.000 Menschen in Deutschland in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut Kantar Public (ehemals TNS Infratest). Die Befragten wurden anhand repräsentativer Kriterien ausgewählt, damit sie die deutsche Wohnbevölkerung ab 18 Jahre hinsichtlich Alter, Geschlecht, Bildungsniveau und Region möglichst exakt abbilden. Außerdem haben wir in vier deutschen Städten Fokusgruppen durchgeführt und über 50 Personen zu ihrer Wahrnehmung der deutschen Gesellschaft befragt.

Auf eurer Webseite kann man ein Quiz zur Studie durchführen. Sammelt ihr Daten von euren Usern?

Wir sammeln keinerlei Daten von Menschen, die am Quiz teilnehmen. Auch von den über 4.000 Freiwilligen, die für unsere Studie befragt wurden, haben wir keine personenbezogenen Daten gesammelt.